Die Tagespreise bilden die Notierung der für die Schweiz wichtigsten Rohstoffe und Mineralölprodukte an den internationalen Rohstoffmärkten ab.
Die Unsicherheit über den Stand der Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran hält an und hat erneut das Risiko einer langfristigen Einschränkung der Energieversorgung aus dem Persischen Golf erhöht.
Die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten verdeutlichen, ähnlich wie die Ukraine-Krise zuvor, die Kosten der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Diese Ereignisse könnten den Übergang zu nachhaltigen Energien weiter beschleunigen. Doch damit ist keine Unabhängigkeit gewährleistet. Eine aktuelle Analyse des Strategieberatungsunternehmens Loom warnt vor neuen Risiken, die die Energiewende mit sich bringt.
Flugtreibstoffe werden aufgrund des Krieges im Nahen Osten und der Raffineriestrukturen zum grössten Problemfaktor auf dem europäischen Ölmarkt. Die europäische Ölindustrie tut, was sie kann, um sich anzupassen.
Die Eskalation des Konflikts am Persischen Golf hat einen Zusammenbruch der regionalen Öllieferungen verursacht. Laut der Fachzeitschrift Petroleum Economist meldeten die meisten Förderländer der Region im März einen starken Produktionsrückgang im Vergleich zum Februar. Produzenten ausserhalb der Region konnten ihre Fördermengen weitgehend aufrechterhalten oder steigern.
Nach dem Scheitern der Verhandlungen am Wochenende eskaliert die Lage in der Strasse von Hormus erneut und schickt die Ölpreise zum Start in die neue Woche wieder über 100 Dollar. Die USA planen nun ihrerseits eine Sperrung der Meerenge und wollen die iranischen Häfen entlang der Wasserstrasse blockieren, um die iranischen Ölexporte zu unterbrechen.
Die Ölpreise an den Börsen bleiben weiterhin getrieben von den Schlagzeilen zum Nahostkonflikt. Sie widerspiegeln das wirtschaftliche Ausmass der Nahostkrise möglicherweise nur unvollständig.
In dieser Folge von Powerstories geht Avenergy Suisse der Frage nach, wie sich der Benzinpreis an der Zapfsäule zusammensetzt und warum er so stark schwankt. Am Beispiel einer Tankstelle in Suhr wird gezeigt, dass sich der Preis grob in drei Teile gliedert: Einkauf und Transport, staatliche Abgaben sowie Vertrieb und Verkauf. Dabei wird deutlich, dass internationale Handelsplätze wie Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen eine zentrale Rolle spielen – sie sind preisbestimmend für die Schweiz. Auch Faktoren wie der Dollar-Franken-Wechselkurs oder Transportkosten beeinflussen die Preise direkt.
Einen grossen Anteil machen zudem die staatlichen Abgaben aus: Rund die Hälfte des Benzinpreises fliesst in Form von Mineralölsteuer und Mehrwertsteuer an den Staat. Der verbleibende Anteil deckt Kosten für Logistik, Infrastruktur und Betrieb der Tankstellen. Die Folge zeigt anschaulich, dass der Preis an der Zapfsäule das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels globaler Märkte, politischer Rahmenbedingungen und lokaler Wettbewerbsfaktoren ist.
Einmal pro Jahr informiert Avenergy Suisse in Kooperation mit Swissoil die Branche über die neusten Entwicklungen im Heizölbereich. So auch am vergangenen 18. März am traditionellen Marketingtag im Hotel Arte in Olten. Welche Regeln gelten in den verschiedenen Kantonen im Bezug auf den Heizungsersatz, was bringen die MuKEn 2025, wie organisieren unsere Verbände die Information und Beratung der Heizölkundschaft und welche Rolle spielt Bio-Heizöl bei der Erfüllung der gesetzlichen Auflagen? Darüber informierten im ersten Teil der Veranstaltung Roland Bilang, Samira Ilg und Benni Wüest (Avenergy Suisse), Martin Stucky (Informationsstelle Heizöl), Ueli Bamert (Swissoil) und Dominic Strübin (Biofuels Schweiz). Im zweiten Teil erfuhren die rund 60 Anwesenden dann in einem spannenden Gastreferat von Alexander Keberle (Leiter Standortpolitik bei Economiesuisse) alles über den Stand der Klimapolitik und das europäische Emissionshandelssystem. Zuletzt brachte Fabian Bilger, Vizedirektor Avenergy Suisse, die Gäste auf den neusten Stand zu den diversen Zollfragen. Genügend «Brain-Food» für die Anwesenden, um sich beim anschliessenden Mittagessen austauschen zu können.
Nachfolgend finden Sie die Referate der verschiedenen Referenten sowie die besten Eindrücke des Marketingtages 2026:
Download der Präsentationen als PDF:
Energie- und Klimagesetze in den Kantonen – Ueli Bamert
«Heizen mit Öl» – Roland Bilang, Samira Ilg
Praxiserfahrungen unserer Berater – Martin Stucky
Ziel Bioheizöl vie HKN – Dominic Strübin, Bernhard Wüest
Wie könnte das neue CO2-Gesetz aussehen? – Roland Bilang
Wie funktioniert das Emissionshandelssystem? – Alexander Keberle
Update zu Zollfragen – Fabian Bilger
Die Ölpreise legten in der vergangenen Woche erneut zu, wobei Brent zeitweise auch wieder an der 120 Dollar-Marke kratzte. Hauptgrund dafür war der Angriff Israels auf das iranische Erdgasfeld South Pars Mitte der Woche, der iranische Vergeltungsschläge auf zahlreiche Energieanlagen in anderen Ländern des Nahen Ostens zur Folge hatte.
Nach einer der volatilsten Handelswochen aller Zeiten steuerten die Ölpreise zum Ende der letzten Woche auf einen neuen Höchststand zu. Auch zu Beginn der neuen Handelswoche sorgt der Nahost-Konflikt dafür, dass die Preise an den Ölbörsen steigen.
Seit einer Woche passieren praktisch keine Frachtschiffe mehr die Strasse von Hormus, eine wichtige Energieversorgungsader. Die Märkte reagieren nervös. Laut Einschätzung von Beobachtern könnte ein Unterbruch des Verkehrsweges von mehreren Wochen Dauer die Weltwirtschaft in eine Rezession stürzen.
Die Absatzzahlen der Mineralölprodukte des Jahres 2025 bringen wie schon im Vorjahr wenig Überraschendes: Die Strassentreibstoffe bleiben stabil, während Flugpetrol erneut zulegt. Der Aufwärtstrend bei den Biotreibstoffen hat sich leicht abgeschwächt.
Wegen der Eskalation im nahen Osten ziehen die Ölpreise an diesem Montagmorgen kräftig an. Das Plus von 10 bis 15 Prozent gegenüber der letzten Woche entspricht den Erwartungen der Marktanalysten. Indes ist die Versorgungslage derzeit nicht angespannt.
Die Schweiz zeichnet sich durch eine der höchsten Tankstellendichten Europas aus. Entsprechend wenig Bewegung herrscht in dem grösstenteils gesättigten Markt – dies zeigt die aktuelle Tankstellenstatistik von Avenergy. Die Anzahl der Markentankstellen ist im vergangenen Jahr leicht von 3313 auf 3321 gestiegen. Zum wiederholten Mal deutlich gestiegen ist allerdings die Zahl der Tankstellen mit mindestens einer Schnellladestation, nämlich von 233 auf 322.
Vergangene Woche haben sowohl die US-Energiebehörde EIA wie auch die Internationale Energieagentur IEA in ihren Monatsberichten für das Jahr 2026 weiterhin eine Überversorgung der Erdölmarktes in Aussicht gestellt.
Anzeichen einer Entspannung zwischen Iran und den USA lassen die Ölpreise an den Börsen nachgeben. Das OPEC+ Meeting vom Wochenende bestätigte die Pause bei den Förderanhebungen auch für März.
Die Rohölkontrakte erhielten zum Wochenauftakt wetterbedingten Auftrieb. Der jüngste Wintereinbruch in den USA führte gemäss Schätzungen zu Produktionsausfällen von etwa 2 Millionen Fass pro Tag. Dies entspricht etwa 15% der gesamten US-Rohölproduktion.
Mittwoch, 18. März 2026, 10 – 13 Uhr, Hotel Arte, Olten |
Download der Präsentationen als PDF:
Energie- und Klimagesetze in den Kantonen - Ueli Bamert
"Heizen mit Öl" - Roland Bilang, Samira Ilg
Praxiserfahrungen unserer Berater - Martin Stucky
Ziel Bioheizöl vie HKN - Dominic Strübin, Bernhard Wüest
Wie könnte das neue CO2-Gesetz aussehen? - Roland Bilang
Wie funktioniert das Emissionshandelssystem? - Alexander Keberle
Update zu Zollfragen - Fabian Bilger
Am nächsten Marketingtag von Avenergy Suisse werfen wir erneut einen Blick auf die aktuellen energie- und klimapolitischen Entwicklungen. Fossiles Heizöl kommt zunehmend unter Druck, damit gewinnt die Option «Heizöl Bio» an Bedeutung. Wir informieren über die Vorgaben der Energiegesetze in den Kantonen und die Perspektiven unter den MuKEn25. Wir zeigen, wie wir uns als Verband den Herausforderungen im Heizölmarkt stellen. Derweil erscheint am Horizont bereits das CO2-Gesetz für die Zeit nach 2030. Wir wagen einen Ausblick auf die kommenden Jahre, und auch ein Blick über die Grenze zu den klimapolitischen Entwicklungen in der EU darf nicht fehlen.
Anfahrtsplan zum Hotel Arte, Olten:
| Ab 9.30 Uhr | Eintreffen der Gäste vor Ort | |
| Begrüssungskaffee | ||
| 10.00 Uhr | Begrüssung, Übersicht | |
| Roland Bilang | ||
| 10.10 Uhr | Energie- und Klimagesetze in den Kantonen / Stand und Perspektiven der Umsetzung von MuKEn25 | |
|
Ueli Bamert |
||
| 10.40 Uhr | «Heizen mit Öl» 2.0: die neue Organisation | |
| Roland Bilang, Samira Ilg | ||
| 11.10 Uhr | An der Front: Praxiserfahrungen unserer Berater | |
| Martin Stucky | ||
| 11.30 Uhr | Ziel Bioheizöl via HKN: Praxiserfahrungen mit Pilot-Projekten | |
| Bernhard Wüest, Dominic Strübin | ||
| 11.50 Uhr | kurze Pause | |
| 12.20 Uhr | Wie könnte das nächste CO2-Gesetz aussehen? | |
| Roland Bilang | ||
| Wie funktioniert das Emissionshandelssystem 2 in Deutschland? | ||
| Alexander Keberle | ||
| 12.50 Uhr | Update zu Zollfragen | |
| Fabian Bilger | ||
| 13.10 Uhr | Ende der Veranstaltung und Apéro riche |
Ueli Bamert, Leiter Kommunikation bei Avenergy Suisse und Geschäftsführer von Swissoil
Roland Bilang, Geschäftsführer von Avenergy Suisse
Fabian Bilger, Stellvertretender Geschäftsführer von Avenergy Suisse
Samira Ilg, Leiterin Services & Events bei Avenergy Suisse und Swissoil
Alexander Keberle, Leiter Standortpolitik und Mitglied der Geschäftsleitung bei economiesuisse
Dominic Strübin, Projektleiter bei Biofuels Schweiz
Martin Stucky, Energieberater «Heizen mit Öl»
Bernhard Wüest, Leiter HSSE bei Avenergy Suisse
Die Referate werden in deutscher Sprache gehalten und simultan ins Französische übersetzt.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Sie wird ausschliesslich physisch durchgeführt.
Kontakt
Samira Ilg | Avenergy Suisse | Spitalgasse 5, 8001 Zürich |
Tel.: +41 44 218 50 10 |
Mit dem Beginn des neuen Jahres sind die geopolitischen Risiken nicht von der Bildfläche verschwunden. Sie halten den tendenziellen Sinkflug des Ölpreises in Schach, welcher sich aus dem sich abzeichnenden Überangebot für das laufende Jahr ableitet.
Diese Powerstory zeigt, wie Heizöl seinen Weg zu Haushalten und Unternehmen findet. Bei der Firma Osterwalder aus Häggenschwil werden Tanklastwagen mit rund 22’500 Litern Heizöl beladen, um Haushalte und Unternehmen zuverlässig mit Energie zu versorgen. Energieversorgung beginnt nicht erst im Keller, sondern lange davor.
In der vergangenen Woche gaben die Rohölpreise an ICE und NYMEX wieder deutlich nach. Dabei verzeichneten Brent und WTI zeitweise den niedrigsten Stand seit Oktober. Es gibt kaum Anzeichen, dass damit der Boden erreicht sein könnte.
Nachdem die OPEC+ ihre geplante Pause der Produktionssteigerungen im ersten Quartal 2026 bestätigt hatte, erhielten die Ölpreise zu Beginn dieser Woche leichten Aufwind. Auch geopolitische Unsicherheiten stützen die Preise trotz einer drohenden Überversorgung.
Der Hof Fuchsbühl in Neftenbach ist auf eine stabile Stromversorgung angewiesen, für über 75 Kühe, moderne Melktechnik und die Lagerung von Lebensmitteln. Ein leistungsstarkes Notstromaggregat mit Diesel stellt sicher, dass der Betrieb auch bei einem Stromausfall weiterläuft. Wie funktioniert das System und warum gibt es noch keine Alternative zum Diesel in der Landwirtschaft?
Seit etwa zwei Monaten schwanken die Rohölpreise um 63 Dollar (Brent) bzw. 59 Dollar (WTI) pro Fass. Entscheidende Änderungen könnten allenfalls die Friedensgespräche zum Ukraine-Krieg bringen.
Die Rohölpreise legten in der vergangenen Woche wieder leicht zu, nachdem sie in den beiden Vorwochen noch gesunken waren. Grund für den Preisanstieg war vor allem, dass die Marktteilnehmer wieder eine höhere Risikoprämie einpreisten.
In der vergangenen Woche gaben die Rohölpreise an den Börsen erneut nach, wobei WTI am Freitag unterhalb der psychologisch wichtigen 60 Dollar-Marke schloss. Rückenwind erhofft man sich an den Märkten vom baldigen Ende des Regierungs-Shutdowns in den USA.
Das Universitätsspital Zürich ist auch bei Stromausfall bestens vorbereitet – dank leistungsstarker Notstromversorgung mit Diesel. Wie funktioniert das System – und warum ist es für die Versorgungssicherheit im Spital zentral?
Unter dem Titel «Sichere Energieversorgung für heute und morgen» trafen sich am 28. Oktober rund 150 Gäste aus den Reihen der Mineralöl- und Mobilitätsbranche zum jährlichen Branchentag von Avenergy Suisse. Höhepunkt des Anlasses, der traditionsgemäss im Restaurant Metropol in Zürich stattfand, war das Referat von Bundesrat Albert Rösti. Mit seiner Tour d’Horizon zur schweizerischen Energiepolitik und zur Versorgungssicherheit im Rahmen der Energiewende wusste der Energieminister die Anwesenden zu fesseln. Bereits am Vormittag wurden zahlreiche von Avenergy Suisse unterstützte Forschungsprojekte zur Entwicklung und Markteinführung neuer Mobilitätstechnologien vorgestellt. Zahlreiche Kurzreferate, u.A. von Vertretern der EMPA, der Ostschweizer Fachhochschule oder der ETH boten den Gästen interessante Einblicke in die Zukunft der Mobilität.
Abgerundet wurde der Branchentag durch die Präsentation von zwei Studien: Zunächst stellte Avenergy-Kommunikationsleiter Ueli Bamert die Ergebnisse einer Medienanalyse zur Berichterstattung über die Branche vor; diese hat Zutage gefördert, dass die fossilen Brennstoffe in den Medien nicht mehr als tragende Säule der Energieversorgung, sondern nur noch als etwas dargestellt werden, das abgeschafft werden muss. Im Anschluss präsentierte Politologe Michael Herrmann die von seiner Firma Sotomo im Auftrag von Avenergy Suisse durchgeführte Studie «Energieziele der Schweiz». Diese repräsentative Befragung zeichnet ein interessantes Bild darüber, wie die Bevölkerung zur Energiewende steht und was sie über den Energieträger Mineralöl denkt. Die Resultate der beiden Studien wurden abschliessend in einer lebhaften Diskussion zwischen SVP-Nationalrat Gregor Rutz, Publizist Matthias Ackeret und Tages-Anzeiger-Journalist Cyrill Pinto gewürdigt. Wie immer souverän durch den Branchentag führte auch dieses Jahr Moderator Reto Brennwald.
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